Lustige deutsche Worte, Folge 1: SCHWAMPEL

Was für ein Wort. Für mich schon jetzt Spitzenkandidat (Politik-Kontext-Wortspiel, hah) als Anwärter auf Unwort des Jahres oder einen ähnlichen Award, den die Welt nicht braucht – sie aber erträglicher macht. Schwampel wird in der extended version auch gern als jamaikanische Schwampel bezeichnet. Wer denkt denn da schon an “schwarze Ampel”. Mein Sprachempfinden fühlt sich in puncto Ästhetik arg gestört. Denke nicht nur ich. Blogstatssuche nach dem Begriff bringt momentan ca. 50 Treffer. Spielverderber etwa fühlt sich an Hermes Phettberg erinnert; ein Zeit-Blogger (naja) hat sich schon eine Domain mit dem Begriff gesichert; und lautgeben.de klärt uns über Ampelschaltungen im technischen Sinne auf, wobei mir der Discomodus allerding bisher noch an keinem Verkehrslicht (schlecht übersetzer Anglizismus) begegnet ist, weder in Deutschland noch in London.

Ich plädiere übrigens für die Tuschkastenkoaliton: sollen doch einfach alle zusammen regieren.

Nachtrag: in Dorsten scheint jemand viel Zeit zu haben…

3 Responses to “Lustige deutsche Worte, Folge 1: SCHWAMPEL”

  1. SQüRL Says:

    Tuschen ist das total entspannende Hobby. Man kann die Pelikan-Farben auch einzelnd nachkaufen.

  2. Blrx Says:

    Also in Berlin gehen so einige Ampeln nach 23 Uhr in den Disco-Modus. Das ist halt die Party-Hauptstadt ;-)

  3. Hanno Says:

    in berlin bin ich so selten; werde mal meine korrespondenten aus der haupstadt dazu befragen, ob du recht hast ;)

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