März 6th, 2006
Ich stehe an der Tottenham Court Road Tube Station und warte auf jemanden. Während des Wartens telefoniere ich und rauche eine Zigarette. Auf einmal kommt ein junger Mann von rechts, schaut mich an, lächelt mir nett zu und drückt mir eine Karte in die Hand. Diese Karte ist auf dem folgenden Bild zu sehen. Erst heute habe ich Zeit sie zu lesen. Sonderbarer Mensch, dieser Wahabu, denke ich. Die Wortwahl ist einfach und direkt, viele Wiederholungen. Alles in sieben Tagen. Ob er viele Aufträge bekommt? Alles ist möglich. In London.

Bemerkenswert sind die unzähligen Busverbindungen, die zu ihm führen. Vermutlich hat er nur sieben Tage gebraucht, um eine Adresse zu finden, die von so vielen Bussen angesteuert wird…
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März 1st, 2006
Seite heute hat mein Blog einen schicken neuen Header (das Ding da oben). Die Idee ist von mir, aber umsetzen könnte ich das nicht, deswegen an dieser Stelle vielen, vielen Dank an Andreas Marlie, der auch schon für den bisherigen Header verantwortlich war, und seine hervorragenden Pixelartworkskills, jawoll.
Ich muss hoffentlich nicht erklären, was das ganze darstellen soll, denn so viel Londonkenntnis erwarte ich hier von meinen Lesern selbst ;) Jedenfalls ist es außerordentlich gut gelungen, soviel Lob muss sein!
(Und im MS IE sieht immer noch alles nicht besonders schön aus, also am besten Firefox benutzen oder noch besser Opera)
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Februar 26th, 2006
Ein traditional Sunday Roast, in diesem Fall Lamb:

Kostenpunkt £9,50 – zuzüglich Pints, natürlich; man kann wählen zwischen Turkey, Lamb und Roast Beef. Das ganze ist wunderbar zu genießen in folgendem – für lazy Sunday Afternoons hervorragend geeigneten – Pub in der Chalk Farm Road, gegenüber dem Camden Lock Maket: The Lock Tavern, Camden Town, London NW1.
Das Gericht kommt mit Kartoffeln, Parsnip, Brokkoli und Yorkshire Pudding und schmeckt fantastisch, ohne Übertreibung.

Tischreservierung empfiehlt sich; wenn man vor 14.00 kommt findet man aber ziemlich sicher noch einen Platz. Doch nach 17.00 ist das Essen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausverkauft (Erfahrungswert). Der Pub erfreut sich nicht ohne Grund sehr großer Beliebtheit, frühes Erscheinen daher wirklich sehr ratsam.
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Februar 25th, 2006
Ein Beispiel äußerst gelungener Werbung:
http://youtube.com/watch?v=r7tT8iEXVM4
“we are sinking” – “what are you sinking about”
(note Beethoven’s “Freude Schöner Götterfunken” in the end.)
Gefällt mir; bitte mehr davon, Berlitz. Aber immerhin können wir mehr als nur eine Sprache, nur mal nebenbei erwähnt…
[jetzt auch mit funktionierendem link… wieso macht mich eigentlich niemand darauf aufmerksam? ;)]
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Februar 19th, 2006
soo, ja, also ich lebe noch, hmm; es kommt auch bald mal wieder ein Posting.
In der Zwischenzeit empfehle ich zwei Bücher, beide geschrieben von einem norwegischen Autor namens Mattias Faldbakken:
THE COCKAHOLA COMPAY sowie MACHT UND REBEL

letzeres ist sein zweites Buch und mit Abstand das Frischeste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe, und ich lese eine Menge. Falls es jemand gelesen hat oder noch lesen wird, bitte melden. Meinungsaustausch, oder so.
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Februar 8th, 2006

Nicht in Unkenntnis lassen möchte ich meine Londoninteressierten Leser darüber, dass man selbst die schönste Stadt der Welt ab und zu auch mal verlassen muss, zum Beispiel für kulturell wertvolle side trips, und deswegen war ich kurz übers Wochenende in Amsterdam.
Das Bild und seine Geschichte: oben abgebildetes Roasted Beef hatte ich im CLUB 11 unweit der Central Station im elften Stock eines ehemaligen Industriekomplexes. Die Location führt seit Samstag meine all-time hitliste in Sachen Nachtleben an und wird da sicher auch so schnell vom Thron gestoßen werden.
Ohne Übtertreibung kann man hier von perfekt gelungener Synthese zwischen Restaurant, Bar und Club sprechen. Das ganze ist ein großer offener Raum, vorne Tische, hinten DJ und Tanzfläche. Die Karte ist sehr selektiv, es gibt exakt drei main courses, jeweils um 16 Euro, plus Vorspeisen und Desserts.
Wir hatten einen Tisch für 21.30 Uhr und sind dann gleich dagegblieben, was noch zusätzlich den Vorteil hat, die 10 Euro Eintritt für den Club zu sparen. Das Essen schmeckt hervorragend, die Bedienung ist holland- bzw. amsterdamtypisch unglaublich freundlich und man hat den mit Abstand besten Blick über die ganze Stadt. Außerdem freundliche Locals und kaum Touristen – bis auf uns. Hingehen!
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Februar 8th, 2006
Na also, hab ich doch gleich gesagt:
Heute schöner Aufmacher im Independent:
Booze Britian? Drink-fuelled crime and violence slump after new licensing laws take effect
We were warned: Liberalisation of drink laws would fuel disorder
The sober truth: Serious violent crime has fallen 21% – and is down by twice that in some towns – while there are 14% fewer woundings
As for drinks firms? They are reporting no windfall profits
ganz und gar off topic (irgendwo muss ich das einfach schreiben):
diese ganze Karikaturgeschichte ist doch einfach nur noch scheiße. Wo verdammt nochmal bleiben Appelle aus der muslimischen Welt, die “ihre” Leute mal zur Mäßigung aufrufen? Mr Erdogan, naja, ging schon in die richtige Richtung. Aber sonst? Gibt es keine Stimmen? Oder kommen die einfach in den westlichen Medien zu kurz bzw. gar nicht zu Wort? Stattdessen nur immer noch mehr Öl ins Feuer. Ich bin mir irgendwie sicher, dass die gewalttätigen fehlgeleiteten Irren mit diversen Falsch- bzw. Extra-Informationen programmiert sind. Wer weiß, was denen alles erzählt wird.
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Januar 31st, 2006

Aufmerksam geworden durch einen timeout-bericht Ende letzten Jahres habe ich mir letzte Woche das noch sehr neue Museum of Brands, Packaging and Advertising in Notting Hill angeschaut.
Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man sich nicht unbedingt beruflich oder im Studium mit Marken, Verpackungsdesign und ähnlichem beschäftigt.
Das ganze fängt an mit einem “time tunnel” von Anfang bis Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. Nicht nur Marken werden gezeigt, sondern alle Arten von Verpackungen, so zum Beispiel auch Gesellschaftsspiele. Als die Briten in den siebziger Jahren ihre Währung auf das Dezimalsystem umgestellt haben, gab es dann das Spiel Decimal Shopping zu kaufen, the super educational game for 2 to 8 players:

Auch Plakate und Poster sind ausgestellt, so zum Beispiel Werbung für die Britische Armee während des ersten und natürlich auch des zweiten Weltkriegs; sehr interessante Exemplare. Am Ende des Rundganges sieht man dann noch diverse Marken nebeneinander aufgestellt in ihrer Entwicklung von bspw. 1850 bis heute.
Ich habe circa zwei Stunden dort verbracht, man kann allerdings auch schneller durch die Ausstellung gehen. Der Besitzer der Sammlung ist übrigens ab und zu durch das Museum gegangen und hat sich mit den Besuchern unterhalten und nach Meinungen und Verbesserungen gefragt.
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Januar 29th, 2006

Warnung: dieser Pub ist an Unfreundlichkeit nicht zu überbieten. Wer aus welchen Gründen auch immer darauf steht, sich als Gast mies behandeln zu lassen, dem empfehle ich unbedingt, nach Salisbury zu fahren und sich als Gruppe von ein paar Leuten ins Ox Row Inn zu setzen.
Ist ein Blog dazu da, Frust abzuladen? Oh ja, heute schon! Read the rest of this entry »
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Januar 29th, 2006
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